Tipps & Tricks


Auf den folgenden Seiten präsentieren wir Ihnen Tipps & Tricks zu den Themen:

Airlessspritzen   Balkonabdichtung   Berechnungsbeispiele   Dachrinnen   Ziegeldächer

Diese Liste wird laufend aktualisiert und erweitert.

Airlessspritzen:
Vermeidung eines hohen Materialverbrauchs
Die Nutzung von ausgeschlagenen Düsen verursacht einen ansteigenden Materialverbrauch. Dies folgt aus der Abrasion, die das Produkt beim durchfließen der Düse verursacht. Wenn Sie beispielsweise über einen längeren Zeitraum immer mit der gleichen Düse große Mengen an Produkten verarbeiten, führt der Abrieb in der Düse dazu, dass die Düsenöffnung größer wird. Wenn Sie beispielsweise mit einer 21-er Bohrung und einem Spritzwinkel von 40° arbeiten, haben Sie nach einiger Zeit eine Bohrung von beispielsweise 23 oder mehr. Gleichzeitig verringert sich durch den Abrieb der Winkel. Er wird kleiner. Dies führt dazu, dass Sie durch ein "größeres Loch" in der gleichen Zeit eine höhere Menge an Produkt spritzen. Die Verringerung des Spritzwinkels führt dazu, dass Sie diese größere Menge auf eine kleinere Fläche spritzen. Das Resultat ist ein ansteigender Materialverbrauch. Vermeiden können Sie dies durch die richtige Auswahl der Düse und durch das richtige Einstellen des Druckes und durch das rechtzeitige Wechseln der Düse.
Airlessspritzen:
Verhinderung des Overspray Effekts
Beim Airlessspritzen begegnet uns dieser Effekt öfter. Durch das Spritzen mit zu hohem Druck werden vereinfacht erklärt Verwirbelungen verursacht, die bei ungünstigen äußeren Bedingungen dazu führen, dass der entstehende Spritznebel in die bereits ausgeführte Beschichtung geschleudert wird. Dies führt zu einer optisch hässlichen, matten und rauen Oberfläche. Vermeiden können Sie dies durch die richtige Auswahl der Düse und durch das richtige Einstellen des Druckes. Weniger ist manchmal mehr.

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Balkonabdichtung Sollte Ihr Balkon bereits sehr durchfeuchtet sein, so beschichten Sie ihn bitte erst nach einer längeren Trockenperiode. Legen Sie die Abdichtung wie im System beschrieben auf der Oberseite so, dass die Abdichtungsbeschichtung 1-2 cm über die Tropfkante herausragt. Um zu gewährleisten, dass die bereits eingedrungene Feuchtigkeit optimal entweichen kann, beschichten Sie den Balkon nicht von den Seiten und von unten. Dies sollten Sie frühestens nach einem Jahr tun.

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Berechnungsbeispiel:
Ermitteln der Naßschichtdicke, wenn nur der Wert der Trockenschichtdicke angegeben ist
Am Beispiel von Aqua-Metalox im Airlessauftrag an einem Objekt von 500 m² möchten wir Ihnen dies demonstrieren.

Feststoffgehalt nach Volumen = 56 %
Bei Auftragsmenge von 300 g. entspricht dies einer Trockenschichtdicke von ca. 140 mikron.

Die Formel für die theoretische Ergiebigkeit lautet:
Feststoffgehalt nach Volumen (FGV) x 10 geteilt durch vorgeschriebene Trockenschichtdicke (TSD in mikron)
FGV x 10 / TSD (mikron)

Die theoretische Ergiebigkeit je Liter liegt somit bei 4,00 m²/Liter.
Die Verarbeitungsart entscheidet über die praktischen Materialverluste. In der Regel bringt das Rollen einen Verlust von bis zu 5 % an Material, während das Airless-Spritzen bereits 10- 20 % verursachen kann. Ziehen Sie somit von der jeweilig errechneten Ergiebigkeit immer den Verlust ab. Beim Spritzen von beispielsweise Stahlkonstruktionen sollten Sie einkalkulieren, dass durch "überspritzen bzw. vorbeispritzen" an der Stahlkonstruktion ein höherer Verlust eintreten kann. Wenn wir von einem Spritzverlust von 10% ausgehen, ergibt sich die folgende Berechnung:

Theoretische Ergiebigkeit (siehe oben): 4 m²/Liter
abzüglich 10% Spritzverlust = 0,4 Liter
ergibt die praktische Ergiebigkeit von 3,6 m²/Liter

Gesamtfläche 500 m² geteilt durch 3,6 m²/Liter ergibt ca. 139 Liter x 1,2 spezifisches Gewicht ergibt ca. 167 Kg Verbrauch für die gesamte Fläche je Arbeitsgang a 300 g./m².

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Löcher und Risse in Dachrinnen Bereits beschädigte Dachrinnen können Sie einfach und schnell mittels SOLVA-FIXDICHT dauerhaft reparieren. Diese Beschichtung funktioniert sogar in der feuchten Dachrinne und hält wesentlich länger als herkömmliche bituminöse Beschichtungen. Zudem bietet es mit ca. 1.300 % Elastizität eine dauerhafte Rissüberbrückung.

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Ziegeldach: Abschätzung der Fläche ohne Maßband bei schwer zugäglichen Anwesen Beton-Dachsteine haben in der Regel eine Breite von ca. 33 cm und eine Länge von 42 cm. Um die Fläche zu ermitteln, zählen Sie die Dachsteine in der Länge und in der Breite und multiplizieren Sie einfach die jeweiligen Maße. Beachten Sie, dass die Mindestüberdeckung bei Dachsteinen und einer Dachneigung von bis zu 40° 10 cm sind. Das bedeutet, dass Sie diese Mindestüberdeckung an der Länge der Betondachsteine bzw. Ziegel vor der Berechnung abziehen müssen. Somit verbleibt eine Länge beim o.g. Beispiel von 32 cm.
Bei z.B. 15 gezählten Dachsteinen in der Höhe und 50 in der Breite sieht die Berechnung wie folgt aus:

15 Stück x 0,32 m = 4,8 m Bis zum First.
50 Stück x 0,33 m = 16,5 m Dachbreite.

Hieraus lässt sich diese Seite der Dachfläche wie folgt berechnen:

4,8 m x 16,5 m = 79,2 m²

Bei einem sogenannten symetrischen Satteldach (Beide Dachseiten gleich) verdoppeln Sie diese Angabe. Um die Firstziegel und die Strukturierung der Betondachsteine ausreichend zu berücksichtigen, um den notwendigen Materialbedarf zu berechnen, sollten Sie diese Fläche vorsorglich mit dem Faktor 1,2 multiplizieren (Erfahrungswert).
Ziegeldach: Reinigung Wenn Sie ein Ziegeldach mittels Hochdruck reinigen, sollten Sie dies immer so tun, dass Sie auf einem bereits gereinigten Stück stehen. Weniger Geübten passiert es häufig, dass sie auf einen feuchten und ungereinigten Teil des Daches stehen, was dazu führt, dass sie abrutschen.

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